In der Arbeit „Hörraum“ hat jeder Besucher die Möglichkeit, ein 10-minütiges Hörprotokoll der Geräusche des Raumes zu erstellen - gewissermaßen eine Partitur des Hörortes anzufertigen. Durch das Sichtbarmachen - die Hörprotokolle werden an einer an der Wand angebrachten Hängevorrichtung aufgehängt - wird die Hörerfahrung mit anderen geteilt. So geschehen, wird nicht nur das Gehörte erfahrbar, sondern auch die Art und Weise, wie der Rezipient die Geräuschwelt zu transformieren sucht: in Wort oder Punkt, lautmalerisch oder gemalt. Dabei geht es vordergründig nicht nur um das, was gehört wird, sondern wie Gehörtes empfunden und mittels Sprache ausgedrückt wird.

Marburger Kunstverein, 2016
Städtische Galerie Ehingen, 2020 und Marktplatz Riedlingen, 2025
Städtischen Galerie Ostfildern, Stuttgart, 2015
Köysirata Galleria, Turku, Finnland, 2014
Interim Biennale, Altes Lager Münsingen, 2013
Kunstverein Neuhausen, Stuttgart, 2012